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Allgemeines zum Thema 'Steine' An einem nassen, stürmischen Tag leuchten sie auf - die Steine des Ostseestrandes, es glitzert, schimmert und strahlt feurig in den unterschiedlichsten Tönen, Farben und Strukturen. Später - im Trockenen, ist der Zauber dann meist verschwunden.... Steine zu polieren oder aufzuschneiden, ist ein Weg, ihrem Geheimnis nachzuspüren! Woher aber kommen all die Steine
an Rügens Stränden? Zum größten Teil sind sie ein
Geschenk des hohen Nordens. Vor ca. 75.000 Jahren begann eine Folge von
Eiszeiten, in der sich riesige Gletschermassen aus dem skandinavischen
Raum in den Süden wälzten.
Vor ca. 12.000 Jahren zogen sich
die Gletscher infolge langsamer Erwärmung zurück und hinterließen
Unmengen zermalmten Gesteins, Sand und Gerölle - den Geschiebemergel.
Aus diesem Material bestehen die meisten Steilküsten der Insel Rügen.
Im Laufe der Jahrhunderte haben die Arbeit des Meeres und der Stürme
aus diesen weichen Ablagerungen die groben Bestandteile, die Gerölle
'herausgefiltert', so dass wir reine Steinstrände vorfinden.
Die Kreide Rügens hatte sich in viel früherer Zeit, vor ca. 70 Mill. Jahren aus dem Schlamm des Kreidemeeres zu bilden begonnen. Durch periodisch eintretende Kieselsäureablagerungen am Meeresboden entstand der Feuerstein, in dem Reste der Tierwelt dieses Meeres als Fossilien erhalten blieben, wie Seeigel, Austern, Kieselschwämme oder die sogenannten 'Donnerkeile'. |
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